Kommunalwahl Buchholz · 13. September 2026

Freie Bürger
Buchholz

Wahlprogramm 2026 bis 2031

Buchholz gestalten statt nur verwalten

Unser Programm für eine unabhängige, pragmatische Politik in Buchholz in der Nordheide.

Wahlaufruf

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 13. September 2026 entscheiden Sie, wer Buchholz für die kommenden fünf Jahre gestaltet. Wir, die Freien Bürger Buchholz, treten zu dieser Wahl erstmals an, weil wir überzeugt sind, dass unsere Stadt eine Stimme braucht, die Themen nach ihrer Sache beurteilt statt nach der Linie einer Partei.

Wir sind eine unabhängige Wählergruppe, frei von Parteizwängen und ohne Rücksicht auf Beschlüsse einer Landes- oder Bundespartei. Das bedeutet für uns, jede einzelne Frage für sich zu betrachten, statt sie in ein vorgefertigtes ideologisches Muster zu pressen. Was sich für Buchholz rechnet und die Stadt voranbringt, unterstützen wir. Was nur gut klingt, aber wenig bewirkt, lehnen wir ab.

In diesem Programm finden Sie unsere Positionen zu acht zentralen Themen, von Sicherheit über Wirtschaft und Familie bis zu Mobilität, Verwaltung, Umwelt, Jugend und Ehrenamt. Wir versprechen darin nichts, ohne vorher zu prüfen, ob Buchholz es sich leisten kann. Und wo wir etwas fordern, sagen wir auch, woran sich sein Erfolg messen lässt, mit klaren Zeitplänen und überprüfbaren Ergebnissen statt vager Ankündigungen. Diesen Anspruch stellen wir nicht nur an andere, sondern auch an uns selbst. Nach etwa zwei Jahren im Rat legen wir Ihnen öffentlich Rechenschaft darüber ab, was von diesem Programm tatsächlich umgesetzt wurde.

Wir wissen, dass Vertrauen in der Kommunalpolitik nicht selbstverständlich ist. Genau deshalb bitten wir Sie nicht um einen Vertrauensvorschuss, sondern um die Gelegenheit, uns an unseren eigenen Worten messen zu lassen. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns ins Gespräch kommen, ob bei einem unserer Stammtische, im direkten Austausch oder digital über unsere Kanäle.

Nutzen Sie Ihre Möglichkeit, die Kommunalwahl mitzugestalten, persönlich am Wahltag im Wahllokal oder in den Wochen zuvor per Briefwahl. Jede Stimme entscheidet mit, ob Buchholz in den kommenden fünf Jahren gestaltet statt nur verwaltet wird.

Mit besten Grüßen

Die Freien Bürger Buchholz

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Sicherheit und Lebensqualität

Ordnung ist Voraussetzung für Freiheit.

Sicherheit und öffentliche Ordnung sind keine Randthemen, sie sind das Fundament, auf dem ein funktionierendes Gemeinwesen ruht. Wer sich im öffentlichen Raum nicht sicher fühlt, zieht sich zurück. Wer Angst hat, meidet die Innenstadt. In Buchholz sind konkrete Problemlagen entstanden: alkoholbedingte Gruppenbildungen am Bahnhof, am Kabenhof und am Peets Hoff, Vandalismus in Parkhäusern, Vermüllung, Lärmbelästigung und Angsträume durch unzureichende Beleuchtung. Diese Entwicklung beeinträchtigt seit Monaten spürbar die Aufenthaltsqualität und schadet Einzelhandel und Gastronomie. Diese Realität wurde lange relativiert, das hat Vertrauen gekostet. Für uns gilt: Der öffentliche Raum ist kein rechtsfreier Raum. Regeln gelten für alle, ohne Symbolpolitik, ohne ideologische Scheuklappen, mit verantwortungsvollem Umgang mit Steuergeldern.

Konsequente Präsenz statt Symbolpolitik. Der bestehende Kommunale Ordnungsdienst muss personell gestärkt, sein Aufgabenprofil geschärft und mit messbaren Zielvorgaben hinterlegt werden. Schwerpunktkontrollen an Bahnhof, Kabenhof und Peets Hoff zu kritischen Tageszeiten gehören ebenso dazu wie eine konsequente Ahndung von Vermüllung, illegaler Entsorgung und Sachbeschädigung. Wir setzen auf eine strukturierte Kooperation mit Polizei und DB-Sicherheit, damit Präsenz und Lagebeurteilung abgestimmt sind, statt dass Zuständigkeiten nebeneinander herlaufen.

Die Alkoholverbotszone als Ultima Ratio. Ein zeitlich begrenztes, räumlich klar gefasstes Alkoholverbot im Bereich des Bahnhofsumfelds kann ein ordnungspolitisches Instrument sein, nicht als Symbol, sondern als pragmatischer Versuch, die Lage kurzfristig zu stabilisieren. Wir sehen ein solches Verbot ausdrücklich als Ultima Ratio, das erst greifen soll, wenn Schwerpunktkontrollen keine ausreichende Wirkung zeigen, befristet und mit einer verpflichtenden Evaluation nach zwölf Monaten. Soziale Maßnahmen allein halten wir für unrealistisch, um kurzfristig zu wirken, aber erst wirksame Ordnung, dann begleitende soziale Angebote dort, wo sie ansetzen können.

Vorbeugen statt nur reagieren. Regelmäßige Streifengänge des Ordnungsdienstes und behördenübergreifende Schwerpunktaktionen sollen Entwicklungen frühzeitig erkennen. An klar definierten Brennpunkten prüfen wir den Einsatz rechtssicherer Videoüberwachung, im Einklang mit dem Niedersächsischen Polizeigesetz. Jede neue Maßnahme wird nach 24 Monaten auf Wirksamkeit, Kosten und Zielerreichung überprüft.

Sichere Räume durch bessere Infrastruktur. Parkhäuser, Unterführungen und schlecht einsehbare Gehwege müssen systematisch auf ihre Beleuchtung hin überprüft werden. Ein Sauberkeits- und Kontrollkonzept für die Innenstadt mit klaren Zuständigkeiten gehört ebenso zum Sicherheitskonzept wie die konsequente Beseitigung von Verwahrlosung, die Fehlverhalten geradezu einlädt.

Die Freiwillige Feuerwehr verlässlich ausstatten. Die fünf Ortsfeuerwehren in Buchholz, Dibbersen, Holm, Sprötze und Trelde zählen zusammen 449 Mitglieder und wurden allein 2025 zu 502 Einsätzen alarmiert, im Schnitt mehr als einmal täglich. Dieses Engagement verdient mehr als Dank in Sonntagsreden. Der Feuerwehrbedarfsplan benennt seit Jahren bekannte Mängel an den Gerätehäusern in Kernstadt, Dibbersen und Sprötze sowie eine an mehreren Standorten unzureichende Tageseinsatzbereitschaft an Werktagen. Der dringend benötigte Neubau in Holm-Seppensen wird seit Jahren angekündigt, ohne dass die entscheidenden Schritte erfolgt sind. Für uns muss dieses Projekt endlich einen verbindlichen Zeitplan bekommen.

Im ersten Jahr nach Ratseinzug werden wir die Aufstockung und Neuausrichtung des Kommunalen Ordnungsdienstes anstoßen, eine politische Initiative für die befristete Alkoholverbotszone einbringen, eine Beleuchtungsanalyse für die Angsträume der Innenstadt beauftragen, eine strukturierte Kooperation mit Polizeidirektion und DB-Sicherheit einrichten, gemeinsam mit Handel und Gastronomie ein Sauberkeitskonzept erarbeiten, einen verbindlichen Evaluationsrahmen festlegen und einen Zeitplan für das Feuerwehrhaus Holm-Seppensen sowie eine Prioritätenliste für die übrigen Gerätehaus-Mängel vorlegen.

Unsere Forderungen

  • Stärkung des Kommunalen Ordnungsdienstes durch mehr Personal, ein geschärftes Aufgabenprofil und messbare Kennzahlen

  • Schwerpunktkontrollen an den definierten Brennpunkten Bahnhof, Kabenhof und Peets Hoff zu kritischen Zeiten

  • Befristete, rechtssichere Alkoholverbotszone als Ultima Ratio mit verpflichtender Evaluation nach zwölf Monaten

  • Konsequente Ahndung von Vermüllung, Vandalismus und illegaler Entsorgung

  • Strukturierte Kooperation mit Polizei und DB-Sicherheit für abgestimmte Präsenz

  • Regelmäßige Streifengänge und behördenübergreifende Schwerpunktaktionen zur Prävention

  • Prüfung rechtssicherer Videoüberwachung an klar definierten Hotspots

  • Zwei-Jahres-Evaluationsmechanismus für alle neuen Sicherheitsmaßnahmen

  • Beleuchtungsanalyse und gezielte Verbesserung der Ausleuchtung in Angsträumen

  • Sauberkeits- und Kontrollkonzept für die Innenstadt gemeinsam mit Handel und Gastronomie

  • Überprüfung und Anpassung baulicher Strukturen zur Reduzierung unübersichtlicher Bereiche

  • Verbindlicher Zeitplan für den lange angekündigten Neubau des Feuerwehrhauses Holm-Seppensen

  • Behebung der im Feuerwehrbedarfsplan benannten Gerätehaus-Mängel nach fester Priorität

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Wirtschaft und Finanzen

Wirtschaftliche Stärke und solide Finanzen gehören zusammen.

Buchholz liegt im Wachstumskorridor südlich von Hamburg und profitiert davon, wächst aber auch unter dem damit verbundenen Druck. Neue Einwohner, steigende Ansprüche an Infrastruktur und der Wettbewerb mit Nachbarkommunen um Fachkräfte und Betriebe prägen die Stadt schon heute. Für uns gehören eine leistungsfähige Wirtschaft und ein solide geführter Haushalt untrennbar zusammen. Nur eine gesunde Wirtschaft trägt auf Dauer den finanziellen Spielraum, den die Stadt für Investitionen braucht, ohne künftigen Generationen die Handlungsfähigkeit zu nehmen.

Ausgabendisziplin ohne Denkverbote. Bevor über neue Belastungen gesprochen wird, muss die Stadt ihre eigenen Ausgaben kritisch hinterfragen. Bestehende Leistungen und Strukturen sind regelmäßig auf ihre Notwendigkeit zu prüfen, ohne dass einzelne Bereiche von vornherein ausgenommen werden. Sparsamkeit muss am Anfang jeder Haushaltsberatung stehen, nicht am Ende.

Keine Steuererhöhungen für Buchholz. Wir lehnen Erhöhungen von Grundsteuer und Gewerbesteuer ab. Genau das ist zuletzt im Februar 2026 geschehen, als der Rat einen Nachtragshaushalt beschloss und beide Hebesätze anhob, nachdem der Landkreis Harburg den Doppelhaushalt wegen eines Defizits von 4,6 Millionen Euro nur eingeschränkt genehmigt hatte. Steuererhöhungen dürfen kein Instrument der Haushaltssanierung sein. Mittelfristig setzen wir uns für eine Absenkung der Gewerbesteuer ein, sobald die Ausgabenseite konsolidiert ist.

Wachstum statt höherer Sätze. Die klassischen Gewerbegebiete I bis III und Meilsener Straße sind vollständig in privater Hand, die Stadt besitzt kaum noch eigene Flächenreserven. Mit dem TIP Innovationspark entsteht neue Fläche, die jedoch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Landkreis Harburg entwickelt. Buchholz darf sich nicht auf die Rolle des Zuschauers zurückziehen, sondern muss eigene Interessen aktiv einbringen und frühzeitig über weitere Flächen für die Zeit danach nachdenken. Dazu gehört auch, Bürokratie abzubauen, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und öffentliche Aufträge bevorzugt an Buchholzer Betriebe zu vergeben.

Ein Ansprechpartner für Unternehmen. Wer in Buchholz ein Gewerbe anmelden, erweitern oder ansiedeln will, braucht oft Geduld und Kenntnis darüber, welche Stelle zuständig ist. Wir wollen einen zentralen Ansprechpartner bei der Kämmerei einrichten, damit Anliegen nicht durch mehrere Ämter wandern, sondern dort entschieden werden, wo Überblick und Entscheidungsbefugnis liegen.

Die Wirtschaftsbetriebe zukunftsfest aufstellen. Buchholz bündelt Energie-, Wasser-, Breitband-, Bus- und Bäderversorgung unter dem Dach der Wirtschaftsbetriebe Stadt Buchholz mit den vier Tochtergesellschaften Stadtwerke, Buchholz Digital, Buchholz Bus und Buchholz Bad, rund 140 Beschäftigte, knapp 80 Millionen Euro Bilanzsumme. Alle vier müssen konsequent auf ihren Kernauftrag ausgerichtet sein. Der begonnene Glasfaserausbau muss zügig abgeschlossen werden, der Aufsichtsrat sollte stärker auf fachliche Kompetenz setzen statt allein auf politische Repräsentanz.

Eine lebendige Innenstadt. Die Fußgängerzone mit ihrem Einzelhandel und ihrer Gastronomie ist ein Standortvorteil, der aktiv gepflegt werden muss, mit großzügigerer Genehmigung von Außengastronomie und aktiver Vermittlung leerstehender Ladenflächen an Existenzgründerinnen und Existenzgründer.

Unsere Forderungen

  • Keine Erhöhung von Grundsteuer und Gewerbesteuer während der Wahlperiode

  • Mittelfristige Absenkung der Gewerbesteuer, sobald die Ausgabenseite konsolidiert ist

  • Regelmäßige Aufgabenkritik der städtischen Ausgaben vor jeder Diskussion über neue Einnahmequellen

  • Aktive Mitgestaltung der Ansiedlungspolitik im TIP Innovationspark Nordheide durch die Stadt selbst

  • Frühzeitige Sicherung weiterer Gewerbeflächen für die Zeit nach dem TIP

  • Abbau städtischer Bürokratie und spürbar schnellere Genehmigungsverfahren

  • Bevorzugung lokaler Unternehmen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge

  • Zentraler Ansprechpartner für Unternehmen bei der Kämmerei mit echter Entscheidungsbefugnis

  • Großzügigere, unbürokratischere Genehmigung von Außengastronomie in der Innenstadt

  • Aktive Vermittlung leerstehender Ladenflächen an Existenzgründerinnen und junge Unternehmen

  • Klare Ausrichtung aller vier Wirtschaftsbetriebe-Tochtergesellschaften auf ihren Kernauftrag

  • Stärkere fachliche Kompetenz im Aufsichtsrat der Wirtschaftsbetriebe

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Familie, Bildung und Soziales

Eine Stadt, die Familien wirklich trägt.

Ob eine Familie sich in Buchholz niederlässt und bleibt, entscheidet sich an vielen verlässlichen Details im Alltag: ein Kitaplatz in erreichbarer Nähe, eine Schule mit guter Betreuung, ein offenes Ohr in schwierigen Lebenslagen. Buchholz wächst weiter, und mit jedem neuen Baugebiet wächst auch der Anspruch an Kitas, Schulen und soziale Infrastruktur. Für uns ist Familienpolitik eine Daueraufgabe mit Kapazität, Personal und Verlässlichkeit, ohne Zusagen zu machen, die sich am Ende nicht finanzieren lassen.

Kita-Ausbau nur so gut wie das Personal dahinter. Buchholz liegt bei den Betreuungsquoten mit 55 Prozent im Krippen- und 93 Prozent im Elementarbereich über dem Durchschnitt von Niedersachsen und Hamburg. Die Stadt hat mit Neubauten an der Brauerstraße, in Sprötze, im TIP und am Sprötzer Weg ausreichend zusätzliche Plätze bis Ende 2026 geplant. Der eigentliche Engpass liegt woanders: Ohne genügend Erzieherinnen und Erzieher bleiben Gruppen unbesetzt, und es gibt ein Verteilungsproblem, wenn Plätze rechnerisch frei sind, Eltern sie aber wegen der Entfernung nicht annehmen. Beim Thema Wohnraum für Kita-Personal setzen wir auf eine gezieltere Einbindung bestehender Akteure wie der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft, statt auf ein neues eigenes Förderprogramm.

Der Buchholzer Weg konsequent weiterentwickeln. Mit dem bundesweiten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026/2027 hat sich die Stadt bewusst gegen eine flächendeckende Umstellung auf Ganztagsschulen entschieden, für Qualität und Flexibilität statt schneller Standardisierung. Das teilen wir ausdrücklich. Ob sich der heutige Betreuungsschlüssel exakt halten lässt, hängt von der Personal- und Haushaltslage ab. Statt eine feste Zahl für fünf Jahre zu versprechen, wollen wir, dass Finanzierung und Betreuungsqualität regelmäßig und öffentlich nachvollziehbar überprüft werden. Der Elternbeitrag muss sozial ausgewogen bleiben.

Schulen als verlässlicher Ort zum Lernen. Buchholz muss die Vielfalt seiner Schulformen erhalten und dafür sorgen, dass Schulgebäude, Ausstattung und digitale Infrastruktur überall auf verlässlichem Stand gehalten werden, statt einzelne Schulen jahrelang warten zu lassen. Inklusion braucht echte personelle und räumliche Ausstattung. Für die weiterführenden Schulen, die beim Landkreis liegen, will Buchholz eine klare Stimme sein, statt Entwicklungen nur abzuwarten.

Unterstützung für Familien in besonderen Lebenslagen. Zuständig für Jugendhilfe ist der Landkreis, doch die Stadt kann mit niedrigschwelligen Angeboten viel bewirken. Das Familienbüro mit seinem Familienwegweiser verdient es, bekannter gemacht zu werden, gerade für neu zugezogene Familien. Auch die Zusammenarbeit mit Schulvereinen und freien Trägern muss verlässlich und unbürokratisch organisiert sein.

Unsere Forderungen

  • Wohnortnahe Verteilung von Kitaplätzen statt reiner Betrachtung der Gesamtzahl

  • Prüfung einer gezielteren Einbindung von KWG und privaten Vermietern für Wohnraum von Kita-Personal

  • Erhalt hoher Betreuungsqualität im Buchholzer Weg mit jährlicher, öffentlicher Überprüfung

  • Sozial ausgewogene, transparente Elternbeiträge mit verlässlicher Ermäßigung

  • Regelmäßige Bestandsaufnahme von Sanierungsbedarf und digitaler Ausstattung an allen Schulen

  • Ausreichende personelle und räumliche Ausstattung für gelingende Inklusion

  • Aktive Interessenvertretung gegenüber dem Landkreis für die weiterführenden Schulstandorte

  • Stärkere Bekanntmachung des städtischen Familienbüros als zentrale Anlaufstelle

  • Verlässliche, unbürokratische Zusammenarbeit mit Schulvereinen und freien Trägern

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Mobilität und Verkehr

Buchholz braucht eine Verkehrslösung, die endlich trägt.

Buchholz ist eine Pendlerstadt, das Auto bleibt für die meisten Menschen das wichtigste Verkehrsmittel. Gleichzeitig wächst die Stadt weiter, mit mehr Verkehr auf denselben, seit Jahrzehnten unveränderten Straßen. Eine wachsende Stadt braucht eine Verkehrsinfrastruktur, die mitwächst, genau daran hat es in Buchholz zu lange gefehlt.

Das Verkehrschaos hat einen Namen: die fehlende Ostumfahrung. Auf der Kirchenstraße und über die Canteleu-Brücke staut sich der Verkehr, weil die Nord-Süd-Achse keine Ausweichmöglichkeit hat. Für Handel und Gastronomie ist das ein Standortnachteil, für Rettungsfahrzeuge im Ernstfall ein Risiko. Auch an der Kreuzung Soltauer Straße und Lüneburger Straße zeichnen sich schon heute Kapazitätsgrenzen ab. Wir stehen ohne Wenn und Aber zur östlichen Ortsumfahrung, sie ist der einzige Baustein, der die Innenstadt spürbar entlasten kann.

Zwei Großprojekte hängen an der Ostumfahrung. Die Ostumfahrung ist kein Straßenbauprojekt neben vielen anderen, sie ist die Voraussetzung für gleich zwei der größten Bauvorhaben, die Buchholz in den kommenden Jahren plant. Das Stadtentwicklungskonzept Buchholz 2025plus sieht im Osten der Stadt, zwischen Lüneburger Straße und Bendestorfer Straße, den Bau von bis zu 1.500 neuen Wohneinheiten vor und wurde von Beginn an gemeinsam mit der Ostumfahrung geplant. Unabhängig davon soll auf der ehemaligen Rütgersfläche südlich des Bahnhofs mit dem Projekt Lerchenpark ein weiteres, eigenständiges Quartier mit rund 1.260 Wohnungen entstehen. Beide Vorhaben lassen sich nach Einschätzung von Stadtverwaltung und Planungsbüros verkehrlich nur mit einer leistungsfähigen Ostumfahrung realisieren. Wer im Osten und am Bahnhof neuen Wohnraum schaffen will, muss zuerst für die Straßen sorgen, die diesen Zuwachs verkraften können. Bei Planungskosten von 4,3 Millionen Euro erwarten wir eine verlässliche Kostenkontrolle und einen realistischen, öffentlich kommunizierten Zeitplan. Weichen Kosten oder Verkehrsprognosen wesentlich von der heutigen Planung ab, setzen wir uns für eine transparente Neubewertung ein, ohne unser grundsätzliches Ja zur Ostumfahrung infrage zu stellen.

Ausreichend Parkraum. Das Auto bleibt in einer Flächenstadt wie Buchholz für die meisten Wege ohne echte Alternative. Wer die Innenstadt stärken will, darf nicht beim Parkraum sparen. Die im Stadtumbau West vorgesehenen Park-and-Ride-Parkhäuser im Norden und Süden des Bahnhofs müssen zügig fertiggestellt werden.

Ein attraktiver Bahnhof als Tor nach Hamburg und Bremen. Für tausende Pendlerinnen und Pendler ist der Bahnhof der tägliche Zugang zu beiden Metropolregionen. Auch wenn der Regionalverkehr bei Land und Bahn liegt, setzen wir uns aktiv für zuverlässige, häufige und pünktliche Verbindungen ein. Ein gepflegtes, gut erreichbares Bahnhofsumfeld liegt in der Hand der Stadt und muss priorisiert werden.

Unsere Forderungen

  • Konsequente Fortführung und Umsetzung der östlichen Ortsumfahrung als zentrale Voraussetzung

  • Keine Umsetzung neuer Wohnquartiere in Oststadt oder Lerchenpark ohne verbindliche Realisierung der Ostumfahrung

  • Verlässliche Kostenkontrolle und öffentlich kommunizierter Zeitplan für das Projekt

  • Erhalt und Ausbau ausreichender Parkmöglichkeiten in Innenstadt und am Bahnhof

  • Zügige Fertigstellung der Park-and-Ride-Parkhäuser im Bahnhofsumfeld

  • Aktiver Einsatz für zuverlässige und häufige Regionalzugverbindungen nach Hamburg und Bremen

  • Ein gepflegtes, gut erreichbares Bahnhofsumfeld als Aushängeschild für Pendlerinnen und Pendler

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Moderne Verwaltung

Verwaltung als Dienstleister, nicht als Hürde.

Eine Verwaltung ist für die Menschen da, die sie nutzen. Wer eine Ummeldung erledigen oder eine Baugenehmigung beantragen will, sollte das ohne unnötige Wege oder wechselnde Zuständigkeiten tun können. Für uns ist moderne Verwaltung die Voraussetzung dafür, dass Buchholz im Alltag funktioniert und die im Wirtschaftskapitel geforderte Ausgabendisziplin überhaupt umsetzbar wird.

Digitalisierung konsequent zu Ende bringen. Buchholz hat mit einem eigenen Chief Digital Officer und dem Bürgerportal, etwa der elektronischen Wohnsitz-Ummeldung ohne Rathausbesuch, bereits einen guten Ausgangspunkt geschaffen. Buchholz gehört damit zu gut einem Drittel der niedersächsischen Kommunen, die diesen Schritt bereits gegangen sind, für den überwiegenden Teil der Leistungen fehlt der digitale Zugang aber noch. Unser Anspruch: möglichst jede Leistung ohne zwingende persönliche Vorsprache soll online erledigt werden können, vom Antrag bis zur Bezahlung.

Künstliche Intelligenz als Werkzeug, nicht als Selbstzweck. KI-gestützte Verfahren können wiederkehrende Vorgänge beschleunigen, etwa bei der Vorprüfung von Anträgen, und Kapazität für Fälle schaffen, die menschliche Einschätzung brauchen. Am Ende jeder Entscheidung mit Außenwirkung steht weiterhin ein Mensch, der Verantwortung trägt, Datenschutz bleibt nicht verhandelbar.

Ein zentraler Ansprechpartner auch für Bürgeranliegen. Für Unternehmen schlagen wir einen Ansprechpartner bei der Kämmerei vor, dasselbe Problem kennen Bürgerinnen und Bürger bei Anliegen, die mehrere Zuständigkeiten betreffen. Für komplexe Fälle wollen wir ein Fallmanagement-Prinzip mit fester Ansprechperson einführen.

Ein Bürokratie-TÜV für neue Regelungen. Jede neue städtische Regelung über das gesetzlich notwendige Maß hinaus muss vorab mit einer Kosten-Nutzen-Abschätzung belegt werden. Das macht Bürokratieabbau zu einer dauerhaften Regel statt zu einem einmaligen Versprechen.

Kürzere Bearbeitungszeiten, sichtbar für alle. Statt allgemeiner Ankündigungen wollen wir ein öffentlich einsehbares Dashboard zu Bearbeitungszeiten bei Baugenehmigungen und Gewerbeanmeldungen einführen, das echten Druck zur Verbesserung schafft.

Aufgabenkritik statt automatischem Stellenaufbau. Bevor neue Stellen geschaffen werden, muss geprüft werden, ob sich Aufgaben durch Digitalisierung oder bessere Prozesse effizienter erledigen lassen.

Bürgernähe und Nachvollziehbarkeit. Ratsentscheidungen und Bebauungspläne sollten so aufbereitet sein, dass sie auch ohne Fachkenntnis nachvollziehbar sind, aktiv zugänglich statt nur auf Nachfrage.

Unsere Forderungen

  • Vollständige Digitalisierung aller Verwaltungsleistungen, die keine persönliche Vorsprache erfordern

  • Verantwortungsvoller Einsatz KI-gestützter Verfahren mit menschlicher Letztverantwortung und Datenschutz

  • Fallmanagement-Prinzip mit fester Ansprechperson für Bürgeranliegen, die mehrere Ämter betreffen

  • Verpflichtende Kosten-Nutzen-Abschätzung für jede neue städtische Regelung

  • Öffentlich einsehbares Dashboard zu Bearbeitungszeiten bei zentralen Verfahren

  • Strukturierte Aufgabenkritik vor jeder Schaffung neuer Stellen

  • Verständliche, aktiv zugängliche Kommunikation von Ratsentscheidungen und Verwaltungsvorlagen

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Umwelt, Energie und Stadtentwicklung

Pragmatismus statt Symbolpolitik.

Buchholz ist mit über 40.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die bevölkerungsstärkste Stadt im Landkreis Harburg und wächst seit Jahrzehnten kontinuierlich. Für uns gilt beim Umwelt- und Klimaschutz derselbe Maßstab wie überall: Jede Maßnahme muss ihre Wirkung und ihre Kosten offenlegen, statt sich hinter ambitionierten Jahreszahlen zu verstecken.

Kein kommunaler Alleingang beim Klimaziel. Der Rat hat beschlossen, die Klimaneutralität nicht erst 2045, sondern bereits 2035 zu erreichen, zehn Jahre früher als das Bundes-Klimaschutzgesetz verlangt. Das ist Symbolpolitik, deren Rechnung Bürgerinnen, Bürger und Betriebe zahlen. Jedes vorgezogene Jahr treibt die Kosten pro eingesparter Tonne CO2 überproportional in die Höhe, gerade auf kommunaler Ebene, wo Buchholz weder auf den Kraftwerkspark noch auf Industrie oder überregionalen Verkehr Einfluss hat. Wir fordern die Rückführung auf das Zieljahr 2045, in Übereinstimmung mit dem, was der Bund von ganz Deutschland verlangt. Ebenso lehnen wir die Bildung eines eigenständigen Ausschusses für Klima und Umwelt in der kommenden Ratsperiode ab.

Wärmewende marktwirtschaftlich statt mit kommunaler Förderung. Die Stadt ist verpflichtet, bis Ende 2026 eine kommunale Wärmeplanung vorzulegen. Aktuell werden rund 90 Prozent des Wärmebedarfs mit fossilen Energieträgern gedeckt, doch ein großer Teil der rund 10.800 Einfamilienhäuser wäre technisch für eine Wärmepumpe geeignet, und der Umstieg kann sich angesichts steigender CO2-Bepreisung wirtschaftlich lohnen, ganz ohne kommunale Förderung. Eigene städtische Fördertöpfe für einzelne Heiztechnologien lehnen wir ab. Gleichzeitig müssen die Stadtwerke Buchholz auch über 2035 hinaus jeden Haushalt zuverlässig mit Wärme versorgen, unabhängig davon, wie schnell einzelne Kunden umsteigen.

Wohnraum schaffen, ohne den Charakter der Stadt zu verlieren. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Buchholz 2030 ist die richtige Grundlage, um Wachstumsdruck geordnet zu steuern. Mit dem neuen Bauturbo kann die Stadt Genehmigungsverfahren auf bereits ausgewiesenen Flächen erheblich beschleunigen, diesen Spielraum sollte Buchholz konsequent nutzen.

Grünflächen und Stadtwald dauerhaft sichern. Der Buchholzer Stadtwald mit seinen rund fünf Hektar ist eine der letzten größeren zusammenhängenden Grünflächen im Innenstadtbereich. In der Vergangenheit ist er wiederholt Stück für Stück kleiner geworden. Für uns muss Schluss sein mit der schleichenden Verkleinerung durch viele kleine Einzelentscheidungen.

Unsere Forderungen

  • Rückführung des kommunalen Klimaziels von 2035 auf das bundesweite Zieljahr 2045

  • Keine kommunalen Förderprogramme für einzelne Heiztechnologien

  • Verbindliche Zusage der Stadtwerke zur dauerhaften Versorgungssicherheit über 2035 hinaus

  • Konsequente Nutzung des Bauturbos zur Beschleunigung von Wohnbauvorhaben

  • Verbindlicher, dauerhafter Schutz des Stadtwalds und weiterer zentraler Grünflächen

  • Ablehnung eines eigenständigen Ausschusses für Klima und Umwelt in der kommenden Ratsperiode

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Jugend

Echte Mitsprache statt Randnotiz.

Junge Menschen erleben Buchholz anders als Erwachsene, ob es einen Treffpunkt ohne Konsumzwang gibt, ob der Schulbus fährt, wenn er soll, oder ob nach der Schule eine echte Perspektive besteht. Für uns ist Jugendpolitik eine Frage der Mitsprache und der tatsächlichen Chancen, die Buchholz jungen Menschen bietet.

Den Jugendrat stärken statt nur verwalten. Buchholz hat seit 2015 eine gewählte Interessenvertretung, die eigenständig Projekte umgesetzt hat, von der Slackline-Anlage im Skaterpark bis zur Lösung eines überfüllten Schulbusses zum Schulzentrum. Wir wollen den Jugendrat stärker einbinden, mit einem verbindlichen Anhörungsrecht bei Themen mit direktem Bezug zu jungen Menschen, statt dass seine Arbeit von der jeweiligen Ratsmehrheit abhängt.

Selbstorganisierte Jugendkultur ermöglichen statt verhindern. Wo Ehrenamtliche eigene Veranstaltungen für Jugendliche auf die Beine stellen wollen, soll die Stadt das ermöglichen, statt mit pauschalen Bedenken zu befürchteter Lärmbelastung im Weg zu stehen. Es ist Aufgabe der Verwaltung, gemeinsam mit Engagierten nach Lösungen zu suchen, mit klaren, erfüllbaren Auflagen zu Zeit, Ort und Lautstärke. Legale, organisierte Treffpunkte sind die bessere Antwort auf unkontrollierte Gruppenbildung im öffentlichen Raum, nicht deren Ursache.

Übergänge von der Schule in den Beruf stärken. Mit der Jugendwerkstatt „Chancen schaffen" betreibt die Stadt selbst eine Einrichtung, die jungen Menschen zwischen 16 und 26 hilft, einen Schulabschluss nachzuholen und sich praktisch zu erproben. Ergänzend leisten Zukunftswerkstatt und Ausbildungsbörse wichtige Beiträge. Wir wollen diese Angebote um ein von Buchholzer Unternehmen getragenes Mentoring-Programm ergänzen, das Schülerinnen und Schülern über einen längeren Zeitraum eine Mentorin oder einen Mentor aus einem ortsansässigen Betrieb an die Seite stellt, die Stadt übernimmt dabei die Rolle der Vermittlerin.

Orte zum Sein erhalten und ausbauen. Das Jugendzentrum „Unser Haus" bietet einen niedrigschwelligen Anlaufpunkt, der über reine Freizeitgestaltung hinausgeht. Dieses Angebot muss verlässlich erhalten bleiben und bei Bedarf auf die Ortschaften ausgeweitet werden.

Verlässliche Mobilität für Schule und Ausbildung. Ein überfüllter Schulbus zeigt, wie unmittelbar Verkehrsplanung und Jugendalltag zusammenhängen. Die geforderte verlässliche ÖPNV-Anbindung muss ausdrücklich auch Schulwege einschließen, mit ausreichenden Kapazitäten zu den Zeiten, zu denen sie gebraucht werden.

Unsere Forderungen

  • Verbindliches Anhörungsrecht des Jugendrats bei Ratsentscheidungen mit direktem Bezug zu jungen Menschen

  • Unbürokratisches, klar geregeltes Genehmigungsverfahren für ehrenamtlich organisierte Jugendveranstaltungen

  • Ein von Buchholzer Unternehmen getragenes Mentoring-Programm für Schülerinnen und Schüler

  • Verlässliche Fortführung und bedarfsgerechte Ausstattung der Jugendwerkstatt „Chancen schaffen"

  • Erhalt des Jugendzentrums als niedrigschwelliger Anlaufpunkt, mit Prüfung einer Ausweitung auf die Ortschaften

  • Ausreichende Schulbuskapazitäten zu den tatsächlichen Bedarfszeiten

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Freizeit, Kultur, Ehrenamt und Sport

Das Rückgrat des Zusammenhalts verdient Verlässlichkeit.

Was eine Stadt lebenswert macht, entscheidet sich auch daran, ob Menschen sich in Vereinen engagieren und ob es verlässliche Orte für Sport und Kultur gibt. Nahezu 40 Prozent der Nordheide-Bevölkerung engagieren sich ehrenamtlich, in Sportvereinen allein sind in Buchholz fast 15.000 Menschen aktiv. Für uns ist dieses Engagement eine Leistung, die auf verlässliche kommunale Infrastruktur angewiesen ist.

Sportstätten bedarfsgerecht bereitstellen. In der Arbeitsgemeinschaft Buchholzer Sportvereine sind 17 Vereine mit fast 15.000 Sportlerinnen und Sportlern organisiert, die sich 14 Hallen und Plätze teilen, von der Otto-Koch-Kampfbahn bis zur NordHeideHalle mit ihrer als Turn-Talentschule ausgezeichneten Kunstturnhalle. Dieses bewährte System stößt an Grenzen, wenn Buchholz weiter wächst. Die Stadt muss frühzeitig mit der Arge-Sport klären, wo zusätzliche Kapazitäten nötig werden, statt Engpässe erst zu spät zu bemerken.

Ehrenamt spürbar unterstützen statt nur würdigen. Mit der Freiwilligenagentur f.e.e und der alle zwei Jahre stattfindenden Ehrenamtsmesse hat Buchholz gute Strukturen. Das reicht aber nicht, wenn Vereinsarbeit an bürokratischen Hürden hängen bleibt. Die städtischen Zuschussrichtlinien müssen regelmäßig überprüft und vereinfacht werden, damit Fördermittel dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

Das Stadtfest und lokale Feste als Aushängeschild erhalten. 2026 findet das Buchholzer Stadtfest zum fünfzigsten Mal statt, wegen der zeitgleichen Kommunal- und Bürgermeisterwahl am dritten statt am zweiten Septemberwochenende. Als bürgernahes, von Vereinen mitgestaltetes Fest, das sich mittlerweile auch am Peets Hoff präsentiert, verdient es eine langfristige Perspektive. Ein gut besuchter öffentlicher Raum ist die beste Vorbeugung gegen Verwahrlosung.

Kulturelle Vielfalt der Stadt und der Ortschaften erhalten. Mit der Empore, dem Kunstverein, dem Museumsdorf Seppensen und weiteren Einrichtungen verfügt Buchholz über ein kulturelles Angebot, das über die Innenstadt hinausreicht. Dieses Angebot muss in seiner Vielfalt erhalten bleiben, ohne dass Kultur in den Ortschaften ins Hintertreffen gerät.

Unsere Forderungen

  • Frühzeitige, gemeinsam mit der Arge-Sport erarbeitete Bedarfsplanung für Sportstättenkapazitäten

  • Regelmäßige Überprüfung und Vereinfachung der städtischen Zuschussrichtlinien für Vereine

  • Verlässliche Unterstützung der Freiwilligenagentur f.e.e und der Ehrenamtsmesse

  • Erhalt des Stadtfestes als bürgernahes, von Vereinen mitgestaltetes Fest, mit gezielter Belebung des Peets Hoff

  • Erhalt der kulturellen Vielfalt in der Kernstadt und den Ortschaften gleichermaßen

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Verantwortung für Buchholz übernehmen

Dieses Programm beschreibt unsere Positionen für die kommenden fünf Jahre. Wie im Vorwort versprochen, legen wir nach etwa zwei Jahren im Rat öffentlich Rechenschaft darüber ab, was davon umgesetzt wurde.

Fragen, Anregungen oder Interesse an einem Gespräch? Wir freuen uns über Rückmeldungen aus der Buchholzer Bürgerschaft zu jedem Kapitel dieses Programms.

Stammtische, Termine & Infos: info@freiebuergerbuchholz.de @freiebuergerbuchholz

Herausgeber: Freie Bürger Buchholz, Finkenweg 26, 21244 Buchholz i.d.N. · V.i.S.d.P.: Carsten Schröder

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